Aktuelles

Video-Projekt „So geht es mir….“

In einem Video-Projekt erzählen 14 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen oder chronischen Krankheiten, wie es Ihnen seit Corona geht. Die einzelnen Videos sind mit Untertiteln versehen. Die Texte gibt auch in leichter Sprache.
Stadt Ansbach – So geht es mir – Pixel Campus Projekte (pixel-campus.de)

Pressebericht FLZ vom 26.05.2022 über das Video-Projekt "So geht es mir".

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung: Tempo machen für Inklusion

Im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung erlebten die Schülerinnen und Schüler einer elften Klasse an der Fachoberschule Ansbach, wie Menschen mit Behinderung den Alltag erleben. Der diesjährige Protesttag, der jährlich am 5. Mai stattfindet, steht unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von vier Mitgliedern des Beirats für Menschen mit Behinderung und der städtischen Inklusionsbeauftragte Lisa-Marie Buntebarth.
Zum Einstieg in den besonderen Unterrichtstag wurde unter anderem der Begriff „Behinderung“ thematisiert und entsprechende Theorie vermittelt. Bei der Selbsterfahrung waren die Schülerinnen und Schüler dann ausgestattet mit mehreren Rollstühlen und spezielle Brillen, die Seheinschränkungen simulieren, in der Stadt unterwegs und mussten verschiedene kleine Aufgaben lösen. Dabei wurden z. B. Ampeln mit und ohne Leitsystem überquert, Kopfsteinpflaster mit dem Rollstuhl überfahren, eine rollstuhlgerechte Umkleidekabine in einem Bekleidungsgeschäft aufgesucht, das Tastmodell am Schloßplatz angeschaut, ein Brötchen beim Bäcker gekauft.
Beim Fazit war zu hören: „Ich fand es erstaunlich, dass kleine Dinge so viel ausmachen können“, „Im Rollstuhl – der Boden!“ (gemeint ist das Kopfsteinpflaster) oder „Ich habe beim Bäcker ein Brötchen gekauft, aber die Theke war so hoch vom Rollstuhl aus. Das hat sich komisch angefühlt auf einer anderen Höhe zu sein.“ und „Ich wusste gar nicht wie ich das mit dem Bezahlen
machen soll. Ich konnte durch die Brille meine Münzen nicht erkennen.“
(Text: Stadt Ansbach Pressemitteilung)

Gruppenfoto FOS Klasse 11Sa mit Mitgliedern des Behindertenbeirats Ansbach. Eine Schüler*innen sitzen in Rollstühlen, einige tragen Sehbehinderungssimulationsbrillen.
FOS, Klasse 11Sa, Ausbildungsrichtung Soziales. 1. v. links Frau Verena Schuh, Lehrerin der FOS. Neben ihr (drei Personen mit
Maske): Frau Monika Wagner, Frau Ulrike Meyer und Herr Uwe Weiß, alle drei vom Beirat für Menschen mit Behinderung in der Stadt Ansbach. Ebenfalls vom Beirat, ganz rechts stehend: Herr Heinrich Hill, daneben von der Stadt Lisa-Marie Buntebarth.
 Fotograf: Josef Schlagintweit Copyright FOS Ansbach

Neue Vorsitzende

Der Beirat hat am 02. März neue Vorsitzende gewählt. Die bisherige langjährige Vorsitzende, Judith Hoppe, und ihre Stellvertreterin Heidemarie Appold, stellten sich nicht mehr zur Wahl.

Die neue Vorsitzende des Beirats ist  Ulrike Meyer, Offene Hilfen Aron. Ihre 1. Stellvertreterin ist Monika Wagner, die 2. Stellvertreterin Judith Wolf, TREFFPUNKT Lebenshilfe.

Die neue Vorsitzende und ihre Stellverteterinnen. 2 Frauen stehend und 1 Frau im Rollstuhl.
Die neue Vorsitzende Ulrike Meyer und ihre beiden Stellvertreterinnen Judith Wolf und Monika Wagner
Pressebericht FLZ vom 09.05.2022. Überschrift: Neues Führungstrio im Ansbacher Beirat. Foto: 3 Frauen, davon eine im Rollstuhl. Bildbeschreibung: Unser Bild zeigt den neu gewählten Vorstand des Ansbacher Behindertenbeirats (von links) Ulrike Meyer, Judtih Wolf und Monika Wagner.

800 Ideen für Ansbach

Unter dem Motte „800 Ideen für Ansbach“ sammelte die Fränkische Landeszeitung  Ideen und Anregungen. Der Beirat beteiligte sich an dieser Aktion mit vielfältigen Vorschlägen. Am 11.01.2022 wurden die Ideen des Beirats nun in der FLZ vorgestellt.


Stadtplan Ansbach barrierefrei

Der neue Stadtplan „Ansbach barrierefrei“ enthält behindertenrelevante  Informationen zu städtischen und kulturellen Einrichtungen und Sehenwürdigkeiten. Ebenso aufgeführt sind  rollstuhlgängige Gastronomie mit Behinderten-WC, rollstuhlgerechte Übernachtungsangebote, öffentliche Behinderten-WCs und Behindertenparkplätze.

Erstellt wurde der Stadtplan vom Beirat für Menschen mit Behinderung zusammen mit der Stadt Ansbach. Der Stadtplan wird künftig regelmäßig aktualisert.

Der gedruckte Plan ist im Amt für Kultur und Touristik (Akut) sowie vielen weiteren städtischen Einrichtungen erhältlich.